EINE MUTIGE JÜDIN, EINE EHEMALIGE HENKERIN, EINE JUNGE SATTLERIN

In düsteren und schwierigen Zeiten stellen sie sich tapfer ihrem Schicksal und verändern so die Welt: starke Frauen. Ob historisch verbürgte Adlige oder „einfache“ Handwerkerinnen aus dem Volk: Sie meistern Intrigen und Verrat, ohne jemals ihre Hoffnung oder ihre Liebe aufzugeben.

Eine Geschichte, die berührt — mitreißend und wortgewaltig erzählt

Die Jüdin von Magdeburg Ruben Laurin

Magdeburg, 1275: Eine festliche Prozession gerät zur Katastrophe. Viele Menschen sterben, beinahe auch die junge Jüdin Esther, doch der Knappe Wolfram rettet sie. Eine zarte Liebe entsteht, doch der Geldverleiher Amos will seine Tochter keinem Christen zur Frau geben. Wolfram verlässt die Stadt und wird zu einem berühmten Ritter im Dienste des Markgrafen von Brandenburg. Zwei Jahre später kreuzen sich die Wege der Jüdin und des Christen erneut. Nun ist es Esther, die Wolfram retten kann …

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Über Ruben Laurin

Ruben Laurin
© Stephan Cremer

Ruben Laurin ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der vor allem phantastische und historische Romane verfasst. Seine Faszination für die Geschichte der Stadt Magdeburg und die mittelalterliche Kirchenarchitektur brachten ihn auf die Idee, einen Roman über den Bau des Magdeburger Doms zu schreiben: Die Kathedrale des Lichts. Ruben Laurin lebt in der Nähe von Karlsruhe.

Ruben Laurin wurde für „Das weiße Gold der Hanse“ mit dem goldenen Homer ausgezeichnet und ist somit der Gewinner des HOMER-Literaturpreis für den besten historischen Roman aus dem Jahr 2019.

Sie will ein Leben retten – und muss dafür töten

Das Schicksal der Henkerin Dr. Helmut Pesch

Rottweil, 1340. Die ehemalige Henkerin Melisande lebt mit ihrer Familie ein ruhiges, glückliches Leben. Bis sie der Hilferuf eines Mannes erreicht, der behauptet, ihr Bruder Rudger zu sein. Der aber ist seit Jahren tot, sie selbst hat ihn sterben sehen und seinen Mörder gerichtet. Hat sie sich damals geirrt? Ihr angeblicher Bruder sitzt unschuldig im Kerker von Esslingen, nur sie kann ihn retten. Kurzentschlossen reist Melisande zu ihm – und tappt in eine Falle, die nicht nur ihr eigenes Leben in höchste Gefahr bringt ...

Liebe, Hoffnung, Verrat, Intrigen – Sabine Martin macht das Mittelalter lebendig

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Interview mit den Autoren

Frau Klewe, Herr Conrath, Sie schreiben seit fast zehn Jahren als Duo unter dem gemeinsamen Autorennamen Sabine Martin. Viele von uns stellen sich den Schreibprozess als einen recht einsam, wenig gesellig vor. Deshalb ganz direkt gefragt: Wie kann man zu zweit an einem Roman arbeiten? Wie teilen Sie sich die Arbeit auf? Und was sind dabei die besonderen Herausforderungen?

Wir entwickeln gemeinsam die Figuren und die Geschichte, dann schreiben wir abwechselnd jeweils ein paar Kapitel. Wer an der Reihe ist, darf alles nach Belieben ändern und umschreiben. Das geht so lange hin und her, bis wir beide mit dem Ergebnis zufrieden sind. Eine Herausforderung ist, dass wir bei Meinungsverschiedenheiten (ja, die gibt es wirklich), so lange diskutieren, bis wir uns einig sind. Das kann manchmal dauern, aber in der Regel kommen wir bei einer langen Autofahrt, bei einer Wanderung oder einem Spaziergang am Meer schnell zu einer Einigung. Manchmal muss eine Idee aber auch ein paar Tage reifen.

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Über Sabine Martin

Sabine Martin
© Sabine Martin

Hinter Sabine Martin verbirgt sich ein erfahrenes Autorenduo. Martin Conrath hat bereits zahlreiche Thriller und Kriminalromane veröffentlicht, von denen einer als „Tatort“ verfilmt wurde. Sabine Klewe verfasste mehrere aktuelle und historische Kriminalromane, von denen einige zu Bestsellern wurden. Daneben arbeitet sie als Übersetzerin und Dozentin. Die Autoren leben und schreiben in Düsseldorf.

Eine junge Sattlerin kämpft um ihre Freiheit und für die Liebe

Die Gabe der Sattlerin Ralf H. Dorweiler

Ein farbenfroher Roman um eine junge Sattlerin, einen bekannten Dichter und ein Gestüt, das Pferdefreunde bis heute fasziniert

1781. Um einer Vernunftehe zu entgehen, flieht die junge Sattlerstochter Charlotte aus ihrem Heimatdorf. Zuflucht findet sie im Hofgestüt Marbach, wo der württembergische Herzog Carl Eugen die edelsten Pferde der Welt züchtet. Damit sie bleiben darf, muss Charlotte einen prunkvollen Sattel für seinen Lieblingshengst fertigen. Doch die Zeit dafür ist knapp bemessen, zumal ein Regimentsarzt, eine Räuberbande und der Sohn des Gestütsleiters für gefährliche Verwicklungen sorgen. Kann Charlotte sich in ihrem neuen Leben behaupten?

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Ralf H. Dorweiler - ein Autor recherchiert

Über Ralf H. Dorweiler

Ralf H. Dorweiler
© Daniela Bianca Gierok

Ralf H. Dorweiler wurde 1973 in der Nähe der Loreley geboren. Nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln zog es ihn in den Südschwarzwald. Dort arbeitete er als Redakteur für eine große Tageszeitung und schrieb parallel Romane. Erfolgreich wurde er mit einer Reihe mit sieben Kriminalromanen und einem außergewöhnlichen Reiseführer. 2017 wechselte er ins historische Fach; seither begeistert er auch in diesem Genre seine Leser. Mittlerweile widmet er sich ausschließlich der Schriftstellerei. Dorweiler ist mit einer Opernsängerin verheiratet und Vater eines Sohnes.

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